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„Es gibt eine Stärke, die niemals verloren geht. Die Kraft der Tradition, die Kraft der Familie, die Kraft der Liebe.“

– MILAN SPASIĆ

WEINGUT-AUSWEIS

Kellerkapazität: 200.000 lit
 
Eigene Pflanzen: 7 ha
 
Sorten aus eigenen Plantagen: Tamnjanika
 
In Zusammenarbeit: 12 ha
 
Etiketten in Produktion: Tamnjanika, Tamnjanika lekcija, Dar, Aždaja, Rujno, Despot, Prikupac
 
Empfang der Gäste im Weingut: Verkostungsraum mit 68 Plätzen, 8 Zimmer, 4 Apartments

Weingut SPASIĆ

„Man sollte in die Weinberge aufbrechen, zu den atemberaubend schönen Hügeln, die nur wenige Minuten von der Weinkellerei entfernt sind und wie grüne, goldene, rote und braune Blasen, durchzogen von unzähligen kleinen Weinbergen, aus der Župa-Ebene im herbstlichen Spiel der Schatten emporsteigen…“

– Tamjanici na izvoru – N.B.

Unter der Leitung von Milan Spasić wurde das Weingut offiziell im Jahr 1999 gegründet. Natürlich besteht in diesem Bereich eine sehr lange Familientradition. Der älteste Nachweis über den Weinbau der Familie Spasić ist ein Dokument aus dem Jahr 1856, das im Heimatmuseum aufbewahrt wird. Es handelt sich um einen Vertrag über die Aufteilung des Vermögens zwischen dem Vater und dem Onkel des Ururgroßvaters von Milan. Beide waren gebildete Männer – der Vater war Schreiber im Bezirk –, und im Vertrag heißt es: „… jenes Fass in der Ecke des ‚Riznik‘ (womit der italienische Riesling, genauer gesagt Graševina, gemeint ist), mit so und so vielen Akov, dann weitere Fässer…“

Und die Tamjanika ist eine Rebsorte, die gerade von der Familie Spasić am Leben erhalten wurde:

„Der größte Teil der Tamjanika in der Župa und in ganz Serbien stammt aus dem Weinberg meines Großvaters mit einer Fläche von 20 Ar, einem der wenigen, die nach dem Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurden. Es gab zwar hier und da etwas Tamjanika, aber nur vereinzelt in den Weinbergen, jeweils 10–15 Rebstöcke. Der einzige zusammenhängende Bestand aus einer einzigen Sorte war jedoch dieser. Und er war alt – niemand weiß genau, wie alt. Ich wurde 1973 geboren, und schon damals hieß es, er sei über 100 Jahre alt, was bedeutet, dass er noch aus der Zeit vor der Reblaus stammt. Leider wurde er in den 1980er Jahren gerodet und mit Material aus ihm neu bepflanzt, aus dem bis heute Reiser entnommen werden, sodass man sagen kann, dass sich die Tamjanika von dort aus verbreitet hat“, sagt Milan.

Neben den Weinbergen und dem Wein haben sich die Spasićs auf ein weiteres Vorhaben eingelassen. Mit dem Bau von acht Zimmern und vier Apartments mit insgesamt etwa 35 Schlafplätzen im Rahmen der Weinkellerei wurde endlich zumindest teilweise das Problem dieser reichen Weinregion gelöst: Gäste müssen nach dem Genuss der Weine nicht mehr sofort in andere Orte zur Übernachtung weiterfahren. Über Jahrzehnte hinweg gab es in der Župa nämlich kaum eine angemessene Unterkunft…

Führungen und Verkostungen

Melden Sie sich bei uns, wenn Sie unsere Weinberge und die Weinkellerei besichtigen möchten oder wenn Sie in unseren Räumlichkeiten gemeinsam eine Veranstaltung oder Feier organisieren möchten.

„Milan Spasić habe ich vor siebzehn Jahren kennengelernt, und meine große Wertschätzung für seine Familie, die Familientradition, seine persönliche Leidenschaft für diese Rebsorte sowie für seine Weine besteht ebenso lange. Seine Haltung und sein Verhältnis zur Tamjanika und zum eigenen Erbe sind tief in einem kurzen Satz auf dem Etikett seiner Tamjanika verankert: „Für die Spasićs ist die Tamjanika Schicksal.“

– Spasićeva trilogija tamjanike – S.Ć.